Der Loden, ein Kleidungsstück das man gerne zeigt

Obwohl der Loden ein altertümliches Kleidungsstück ist und noch vorwiegend von Männern getragen wird, ist er in der Modewelt seit Jahren nicht tot zu kriegen. Der raue, grobe, pelzige und leicht klebrige Stoff ist ein beständiger Faktor wenn es darum geht das männliche Element in der Designerbranche zu finden und zu erhalten.


Liebe Leser, manchmal finde ich bei der Suche nach Informationen die mich zum Stutzen bringen. Dinge, die so absurd und unglaublich sind, dass ich sie an unser Wissenschaftsteam zur Überprüfung weiterreichen muss. In den meisten Fällen stellt sich die Meldung dann als Humbug heraus, beim Loden jedoch waren die Beschreibungen in Wikipedia noch untertrieben. Ich freue mich, Ihnen die Wahrheit über Loden zu präsentieren. Ihr André Flegman.

Loden sind körperähnliche Leinwandbindungen, welche beim Tragen schlaff am Köper herabhängen. Typisch für Loden sind die Farbgebungen, welche von einem Creméton über Dunkelrot bis ins Dunkelbraun übergehen können und ein schweißig-feuchtes, jedoch angenehmes Tragegefühl. Man kann sogar sagen, dass das Tragen eines Loden den Träger mit einem gewissen Stolz erfüllt. Auch die Größe des Lodens sagt viel über den Träger aus und gilt als Statussymbol.

Traditionell wurden Loden lose hängend herum getragen, wodurch sie rasch alterten und sie  Verschleißerscheinungen wie Falten und einen muffig-maskulinen Moschusduft entwickelten. Schnell bürgerte sich für alte Loden der Begriff "Gewalkter Loden" ein. Diese spielen noch heute sowohl in den Alpenländern als auch in den historisch und modernen Trachten der Samen Lapplands eine wichtige Rolle. (Originalzitat Wikipedia)
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