Ursprung des Zuhälters


Bei dem Wort Zuhälter denken wir an Prostitution, Menschenhandel, Drogen und organisierte Kriminalität. Selten sehen wir die Person die den Beruf aufgrund seiner langen, traditionsreichen Entwicklung gewählt hat. Wenn Sie sich jetzt wundern, dann nehmen Sie sich einen Moment und Sie werden das zweitälteste Gewerbe der Welt mit anderen Augen sehen.

Das uralte Problem

Erste Berichte über berufliche Zuhälter gehen bis ins vorchristliche Ägypten zurück. Damals unterschied sich das Handwerk des Zuhälters jedoch stark von dem heutigen. Bereits damals zerbrachen sich Frauen die Köpfe darüber, wie sie Geschlechtsverkehr haben können ohne anschließende Schwangerschaft. Diese Frauen waren in den seltensten Fällen Prostituierte. Der Wunsch die Familienplanung besser steuern zu können und den Sex ohne Sorge genießen zu können entsprach dem unserer heutigen Standards.

Elanjanra, Lustknabe und Zuhälter (in typischer Hundekleidung)

Die Suche der Pharaonin

Durch den Mangel an Verhütungsmitteln gab es für die Masse nur eine Methode: den Coitus interruptus. Nachteil: Er war unzuverlässig und von der Frau nicht steuerbar. Sie war dem Mann hilflos ausgeliefert. Pharaonin Elanjanra wollte dies nicht länger dulden und suchte eine Methode die sie ihren Gelüsten nachgehen ließ, sie aber dabei die Kontrolle behielt. Sie ließ Boten verkünden, dass sie eine Möglichkeit suche den männlichen Samen, im ägypt. "Ra's Gottesspritzerle" genannt, aus ihr fernzuhalten.

Das Zuhalten

Die Lösung kam leider erst Jahrzehnte später, als Elanjanra bereits 37 Kinder in die Welt gesetzt hatte. Der arabischer Schweinezüchter, Musima Bakon Es'en soll im Jahre 388 v.Chr. am Hof die Methode des Zuhälters vorgestellt haben. Diese ist denkbar einfach:
Eine von der Frau beauftrage Person die dem Beischlaf betreut und im richtigen Moment die Harnröhre des Mannes mit einem gekonnten Griff zu hält und so die Ejakulation verhindert. Elanjanra wer begeistert.

Nebenwirkungen

Die Methode war Bahnbrechend. Sie war sowohl einfach wie auch genial. Der Beruf entwickelte sich schnell weiter und über die Jahre bemerkte man, dass das Rückhalten beim Mann auf Nebenwirkungen stieß, weshalb sich gute Zuhälter anschließend um den Mann kümmerten. Diese Methode breitete sich bis nach Südost-Asien und wurde später zum kennzeichnenden Teil der Thai-Massage.

Bankrott Urteil für viele Zuhälter

Entwicklung des Berufes

Über die Jahrhunderte änderte sich das Bild des Zuhälters und er wurde mehr zu einem Dienstleister. Er vermarktete, ähnlich wie Manager heutiger Stars, die Kundentermine von Prostituierten und sorgte dafür während des Akts für ihre Verhütung. Die Erfindung des Kondoms im 18. Jahrhundert hat dem Gewerbe jedoch einen schweren Schlag versetzt. Ohne ein Ass in der Hinterhand (Ein Begriff der ebenfalls auf den Zuhälter zurück geht) versuchten Zuhälter mit Macht und krummen Geschäften die Prostituierten zum Arbeiten zu zwingen.

Ausblick

Wir bezweifeln, dass es in wenigen Jahren noch Zuhälter gibt. Die Selbstvermarktung der Prostituierten ist dank Internet und WhatsApp einfach wie nie. Viele Zuhälter schulen bereits um auf Heizungs- und Sanitärnotdienst wo sie bei Notfällen offene Rohrleitungen zuhalten wollen.


Ein Artikel von Dea Braune-Bodma
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